Freitag, 2. November 2012


Ich will mit jemandem reden, dem ich egal bin, der nicht denkt dass ich in irgendeiner Weise Aufmerksamkeit suche oder total krank bin. Ich will mir nur was von der Seele reden, aber das kann ich mit keinem machen, der mir nahe steht, weil ich die auch nicht verletzten will oder nunja dass die halt so denken, das will ich nicht. Ich will nicht mehr so sein wie ich bin, ich will mich nicht mehr jedem anvertrauen, ich will mich keinem mehr anvertrauen. Ich bin so kaputt und dann bekomme ich sowas zuhören, dass ich krank bin und an adhs leide, aber ich wünsche mir doch nur jemanden, der mich versteht. Es ist so gruselig. Es ist als hätte ich zwei "Personen" in mir. Die eine ist schwarz, ich sehe/höre sie eigentlich jeden Tag, es ist der Tod. Meine Suizidgedanken werden immer mehr, ich denke jeden Tag dran, wie gerne ich nicht mehr hier wäre, ich Plane, wann und wie ich mir mein Leben nehme, es ist als würde die andere "Person", das Leben, der Wille, etwas zu schaffen immer mehr verschwinden und das schwarze breitet sich immer mehr in mir aus. Und das hört sich gerade so krank an, aber es ist einfach so wie es ist. Ich fühle mich so falsch hier, so unwohl, ich finde nicht, dass ich es verdient habe, zu leben. Das sagt mir die Stimme auch oft genug. Kein Wunder das andere sagen, dass ich krank bin und Aufmerksamkeit brauche. Ich sitmme zu, ich bin krank aber, dass die meinen dass ich dadurch Aufmerksamkeit erzeugen will, regt mich auf. Die wissen doch nicht, was in mir vorgeht, oder wie es in mir aussieht. Sie wissen nur was sie sehen und von anderen hören. Und.. wenn ich dann nicht mehr da bin, brauche ich dann immer noch Aufmerksamkeit? Oder fangen die dann endlich an, mal drüber nachzudenken, was sie von sich gegeben haben?! Ich wünschte, das Sterben wäre viel einfacher, denn wäre es so, würde es mich gar nicht mehr geben und so finde ich es viel besser. Ich bin so leer und so müde vom leben.




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